Kommt der Zoll nach Roth?

Pressemitteilung von Direktkandidat Felix Erbe und dem Grünen KV Roth:

Eine neue Perspektive für die Nutzung der Otto-Lilienthal-Kaserne in Roth hat sich laut einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums an den Grünen Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt aus Regensburg ergeben. Schmidt hatte sich in den letzten Monaten mit weiteren Abgeordneten und lokalen Vertretern intensiv für eine Ansiedlung eines Aus- und Fortbildungszentrums der Zollverwaltung im Raum Oberpfalz eingesetzt, wofür er nun eine Absage erhielt. 

Aus dem Schreiben geht aber hervor: „Im Großraum Süd-Ost erscheint derzeit eine Unterbringung auf einem Teil des Geländes der Otto-Lilienthal-Kaserne (…) möglich. Es stehen jedoch noch abschließende Prüfungen aus. Das Verfahren zur Suche nach den vier Zukunftsstandorten der Aus- und Fortbildung der Zollverwaltung ist damit vorbehaltlich der noch ausstehenden Prüfungen am Standort Roth beendet.“ 

Schmidt zeigte sich für den von ihm gewünschten Standort Amberg enttäuscht: „Das wäre eine großartige und krisensichere Lösung gewesen, daher können sich Landkreis und Stadt Roth tatsächlich sehr über diese Zwischenentscheidung freuen.“ Laut Informationen des Abgeordneten plane die Zollverwaltung den Aufbau von vier solchen „Zukunftsstandorten der Aus- und Fortbildung“ im Bundesgebiet. Die Kaserne in Roth habe sich dabei neben den Standorten Hamburg, Hanau und Bonn als die „bedarfsgerechteste und wirtschaftlichste Variante“ herausgestellt.

Der Grüne Direktkandidat für die Bundestagswahl Felix Erbe erklärt dazu: „Die Ansiedlung des Zentrums wäre sicher ein Gewinn für unseren Landkreis. Neben festen Arbeitsplätzen würde die Ausbildung der Anwärter*innen neues Leben auf das Gelände und in die Umgebung bringen.“ 

„Eine Ansiedlung dieser Schule in unserer Kreisstadt wäre nicht nur für Roth, sondern auch für das Umland eine Bereicherung“, so Andrea Schindler und Richard Radle für die grüne Stadtratsfraktion in Roth. „Aus- und Fortbildungszentren sind wichtige Pfeiler der Erwachsenenbildung und sollten grundsätzlich Unterstützung finden. Die Nachnutzung von bereits bestehender Infrastruktur ist nachhaltig und wird von uns grünen Stadträt*innen sehr begrüßt.“

Beide regionale Zeitungen berichten:

Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung

Hilpoltsteiner Kurier

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